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Malta 2020

  • Autorenbild: Katrin Borsky
    Katrin Borsky
  • 13. Sept. 2020
  • 4 Min. Lesezeit

Türkisfarbene Buchten, freundliche Menschen, fabelhaftes Wetter: All das durfte ich mit einer Freundin in unserem Malta-Urlaub im August erleben. Durch Corona hatten wir das "Glück", dass die beliebten Touri-Spots nicht überfüllt waren und wir recht viel Platz hatten um uns breit zu machen ;)

Nun möchte ich euch ein paar Informationen und Empfehlungen zu Malta geben. Soweit ich es mitbekommen habe, war bisher so gut wie keiner aus meinem Freundes - und Bekanntenkreis auf der Insel, die jedoch so viel zu bieten hat und absolut sehenswert ist.

Viel Spaß beim Lesen! :)

Paradise Bay

Geschichtliche Infos zu Malta:


Oft wurde ich gefragt, zu welchem Land Malta gehört. Die Antwort ist: Malta ist ein sog. unabhängiger Zwergstaat; der kleinste Staat der Europäischen Union ( seit 2004 ), das einzige Land, in dem eine eigenständige arabisch-semitische Sprache ( maltesisch ) gesprochen wird. Man kommt mit Englisch aber auch gut zurecht, da sie die zweite Sprache ist, welche die Malteser gut beherrschen, was daran liegt, dass Malta 164 Jahre lang zur britischen Kolonialherrschaft gehöre, dessen Einflüsse man nicht nur am Linksverkehr und den roten Telefonzellen auf der Insel erkennt. Zu Malta, der größten der drei bewohnbaren Inseln gehört die zweitgrößte Insel Gozo und die kleine Insel Comino.


Sehenswerte Strände und Buchten:


Blaue Lagune

Die Blaue Lagune ist eine Bucht, die von den maltesischen Inseln Comino und Cominotto sowie einigen Felsen gebildet wird. Das glasklare und sehr saubere Wasser schimmert türkisblau und lädt zum schnorcheln, tauchen oder einfach nur zum plantschen ein :) Wir sind mit einer Fähre von unserem Hotel aus 30 Minuten zur Lagune gefahren, vorbei an kleinen Grotten und einsamen Lagunen. Die Hin- und Rückfahrt hat uns nur 8€ gekostet, was sehr günstig war. Im Laufe unseres Urlaubs konnte ich feststellen, dass die Preise sehr human sind, man kommt kostengünstig von A nach B und selbst Lebensmittel sind preiswert.

Vor Ort kann man sich einen Liegestuhl mit Schirm mieten, Cocktails schlüfen ( Ananas- Cocktail, welcher vor deinen Augen mit frischen Zutaten zubereitet wird ), Eis und Drinks besorgen um sich einen wundervollen Tag an der Lagune zu machen.



Paradise Bay

Im Norden Maltas befindet sich der Paradise Bay – paradiesisch (wie der Name schon sagt)! Der Strand lädt zum verweilen und entspannen ein.

Viele Treppen führen abwärts zur Bucht mit kristallklarem Wasser und bunten Fischchen.

Ein in der Nähe befindlicher Restaurantkomplex bietet seinen Gästen einen Komplettservice, der heiße und kalte Speisen verkauft, Toiletten beinhaltet und Sonnenliegen vermietet. Da der Strand von unserem Hotel aus 20 Minuten fußläufig zu erreichen war, haben wir auf die öffentlichen Verkehrsmittel verzichtet. Man kommt sonst aber auch gut mit dem Bus zum Strand oder kann mit seinem Auto vor Ort gut parken.



Tagesausflug nach Valetta

Transfer: Für nur 2€ kommt man mit dem Bus von A nach B, egal wie weit man fährt und wie viele Stationen es sind. Die Busse sind sogar klimatisiert und bieten WLAN zur freien Nutzung, womit die Zeit noch schneller vergeht, da der Bus an vielen Stationen anhält.


Valetta:

Valetta ist die flächenmäßig kleinste Hauptstadt Europas und hat nur 5700 Einwohnern. Die ummauerte Stadt wurde im 16. Jahrhundert von dem römisch-katholischen Johanniterorden auf einer Halbinsel gegründet. Sie ist für ihre Museen, Paläste und prachtvollen Kirchen bekannt. Seit 1980 ist Valetta Weltkulturerbe der UNESCO und wurde 2018 zu Europas Kulturhauptstadt ernannt.

Benannt wurde die Stadt nach ihrem Gründer, dem Großmeister des Malteserordens, Jean Parisot de la Valette.

First stop: Tritonenbrunnen

Der Tritonenbrunnen ist ein Springbrunnen, auf dem Triton Fountain Square. Der Brunnen wurde 1959 feierlich eingeweiht, der Platz erhielt danach seinen Namen Triton Fountain Square. Der Brunnen besteht aus drei 2,50 m hohen Tritonen, welche ihren Blick auf das Stadttor richten.

Weiter geht es zum Café Royal, welches uns im Reiseführer empfohlen wurde. Das Café liegt an der Flaniermeile ( Republic Street ), wo man sich mit dem (für mich bisher besten) Eiscafé zurücklehnen und das wilde Treiben beobachten kann. Wer, so wie ich, einen süßen Zahn hat und sich einen Nachtisch genehmigen will, geht zu Caffe Cordina, wo man feinste, maltesischen Leckereien kosten kann. Unterwegs kommt man an kleinen Souvenir-Shops vorbei, Boutiquen und kleinen Plätzen , die zum Verweilen einladen.

Nach einer ausgiebigen Sightseeingtour bietet sich ein gemütlicher Spaziergang durch einen der grünen Parks an, zu denen die Upper Barrakka Gardens, die Lower Barrakka Gardens und die Hastings Garden gehören. Die Upper Barrakka Gardens haben es mir besonders angetan, denn hier hat man einen herrlichen Panoramablick auf den Naturhafen, den Grand Harbour und die schicken Yachten. Nach einem Rundgang durch die kleinen, urbanen Gassen mit bunten Fassaden und prachtvollen Blumen sind wir zum Hafen spaziert um eine Bootsfahrt auf die andere Seite der Stadt zu machen. Für nur 6€ hat uns eine Gondel ans andere Ufer gebracht. Kalkara ist ein malerisches Städtchen am Hang. Das Straßenbild prägen die Steingebäude. Die riesige Kirche mit ihrer imposanten Kuppel steht so nah am Ufer, dass man meinen könnte, bei Flut schwappt Wasser auf ihre Stufen. Die Häuser von Kalkara mit ihren detailreich verzierten Fassaden bilden eine schöne Kulisse für einen Spaziergang durch die Stadt.

Das sind nur einige der vielen Eindrücke, die wir in Valetta machen konnten.



Ich hoffe, ihr konntet euch ein wenig inspirieren lassen und ein paar Eindrücke von Malta bekommen.

Viel Spaß beim Reisen!



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